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Familienalbum
 
 

Familienalbum - Heft 3

Kriegsalltag im Hagener Drerup-Viertel 1914-1918

Autor: Dr. Günter Sandgathe

Hrsg.: Hagener Heimatbund e.V.

 

ardenkuverlag

ISBN 978-3-942184-00-7

9,80 Euro

   

In der Heimatbund-Reihe „Familienalbum“ sind bisher nur die Patrizier-Familien „zu Wort“ gekommen. Familien wie die Funckes, Posts, Elbers` und Eickens haben natürlich großen Anteil an der Entwicklung unserer Stadt. Ihr Leben ist häufig gut mit Bildern dokumentiert und wird in den Familien sorgsam aufbewahrt. Aber das Leben einer Gemeinde findet nicht nur in den Herrenhäusern statt, sondern vor allem auch in den vielen Familien der sogenannten Kleinen Leute.

 

Wo sie gelebt haben, lässt sich für Hagen leicht beantworten, aber wie dieses Leben verlief, welche Probleme auftraten und wie sie bewältigt wurden, was diese Menschen dachten und planten, lässt sich nur schwer nachvollziehen und erforschen. Insofern hat Dr. Günter Sandgathe mit der Korrespondenz der Familie Schreiber aus dem Ersten Weltkrieg eine Geschichtsquelle erschlossen, die uns tiefe Einblicke in das Leben einer Familie des unteren Mittelstandes zu schwerer Zeit ermöglicht.

 

Glückliche Umstände haben diese Briefe und Karten erhalten und in Günter Sandgathe hat ein Familienmitglied ihren geschichtlichen Wert erkannt und sich der Mühe unterzogen, diese zu sichern, zu sortieren und in unsere Schriftsprache zu bringen. Knappe Kommentare des Autors sorgen für zeitliche Einordnung und lassen uns Zusammenhänge erkennen oder machen auf wichtige Details aufmerksam.

 

Wir erfahren darin viel vom Leben in der Blumenstraße 15 und seiner Umgebung, dem Drerup-Viertel. Wir erleben die Nöte bei der Nahrungsbeschaffung, die Sorgen einer Mutter um ihre Kinder, aber auch Meinungen und Einstellungen zur Familie, zur Nachbarschaft, zur Tagespolitik, zum Krieg und seinen Folgen.

 

Oft sind es nur kleine Bemerkungen unter Menschen, die sich vertraut waren, die aber Aufschluss über das Handeln, Denken und Fühlen großer Bevölkerungskreise zulassen.

   

   

Familienalbum - Heft 2

Emilie Elbers-Osthaus

Stifterin-Wohltäterin-Geschäftsfrau

 

Gisela Becker-Elbers, Christoph Becker

Hrsg.: Hagener Heimatbund in

 

ardenkuverlag

ISBN 3-932070-96-8

8,90 Euro

 

Hagener Unternehmerwitwe stiftete Pflegeeinrichtung für Kinder und förderte die Kunstmalerin Ida Gerhardi

 

Mehr als hundert Jahre lang war das Tagebuch der Hagenerin Emilie Elbers-Osthaus (1836-1902) verschollen und vergessen – zu Unrecht. Denn es enthält ein interessantes Kapitel der Wirtschafts- und Sozialgeschichte Hagens und gewährt Einblicke in das Leben einer Unternehmerfamilie im 19. Jahrhundert.

 

Jetzt gelangen Auszüge aus Emilies umfangreichen Aufzeichnungen erstmals an die Öffentlichkeit. Besorgt hat die Auswahl Gisela Becker-Elbers. Sie hat die originalen Handschriften im Archiv des Hagener Heimatbunds wiederentdeckt und zusammen mit ihrem Sohn Peter-Christoph Becker ediert. Erläuterungen zu den Tagebuchtexten erleichtern das historische Verständnis.

 

Emilie Elbers-Osthaus war Teilhaberin der ehemaligen Textilfärberei Gebr. Elbers auf der Springe. Emilies Mann August Wilhelm Elbers gehörte zu den Geschäftsführern des einst bedeutenden Unternehmens. Emilie führte ihr Tagebuch als Witwe von 1890 bis 1900. Sie erscheint darin als kluge und engagierte Beobachterin einer keineswegs heilen Welt, die sie im Rahmen ihrer nicht unerheblichen Möglichkeiten verbessern und mitgestalten wollte. Das ist ihr gelungen – mancherlei Krankheit und persönlichem Unglück zum Trotz.

 

 

Familienalbum - Heft 1

Aus der Familien- und Firmengeschichte Eicken

 

Autor: Dr. Ing. Albrecht Eicken

Hrsg.: Hagener Heimatbund in Zusammenarbeit mit der VHS Hagen

 

ardenkuverlag

ISBN 3-932070-96-8

8,90 Euro

 
Die vorliegende Schrift basiert auf einem Vortrag, den Dr.-Ing. Albrecht Eicken, Ur-Ur-Enkel des Firmengründers, 2005 in der VHS hielt. Hier wurden über 150 Jahre Firmen- und Familiengeschichte in Wehringhausen beleuchtet und deutlich, wie sehr Familien-, Industrie- und Stadtgeschichte einander bedingen. Dr. Eicken ist aber auch ein profunder Kenner der technischen Entwicklung in der Stahlerzeugung und zeigt auf, welche bedeutenden Impulse gerade von der Firma Eicken ausgingen.

 


 

Villa Post, Erlebte Hagener Geschichte aus dem Familienalbum

Redaktion: Brigitte Andrich, Presse- u. Informationsamt

Gestaltung und Druck: Druckerei der Stadt Hagen, 2002

 

32 Seiten, broschiert

 

Vortrag von Dr. Rudolf Kunz, Enkel von Alice und Wilhelm Post, gehalten am 14.2.2002

 


 

Aus der Familiengeschichte Funcke

Hrsg.: Stadt Hagen

Redaktion: Jochen Becker

Bildredaktion: Jens Bergmann, Jochen Becker

Gestaltung und Druck: Druckerei der Stadt Hagen 2003

 

35 Seiten, broschiert

 

Vortrag von Dr. h.c. Liselotte Funcke, gehalten am 5.2.2003